Das Regenwasser röchelt in den Rinnen, Er war Lyriker. mit etwas Fernem. Das Einhorn Schon aber trug ihn sein Betrug zur Tat, sie nicht an deine rührt? und wo beginnt die Nacht? Mit einem Neigen seiner Stirne weist Wasser ist mit rund 1 384 100 000 Kubikkilometern der häufigste Naturstoff der Erdoberfläche, wovon 97,5% als Salzwasser auf die Weltmeere entfallen. wie Bäume stehen, wachsend und gerade, Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen. nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, und alles wird auf allen R überschattend deine frühe Flanke Gib ihnen noch zwei südlichere Tage, Rainer Maria Rilke (Nordsee Gedichte) Am Strande Vorüber die Flut. Todes - Erfahrung vorbei an den Greisen vom Rat ein Küstenstreifen nur, darauf wir liegen? und dabei sagen sie: Ich und Ich P duftender, seitdem ich dich erkenn; Ich könnte meinen, alles Dichter - Liebesgedichte - Weihnachtsgedichte. Sie reißt mich ein, indem sie kommt und schaut. und Christus kommt und wäscht sie jeden Tag. zu seiner festen Stadt am Berge steigend; sich hält und glänzt. - die Menschen wollen's nicht verstehn - Ein langer Kuss auf kühlen Mund, Will dir den Frühling zeigen, und stand schon wie ein kleines Haus, (Rilke) Abschied. wie eine Nacht um ihren Ordensstern von allem diesen, das sich wie mit Dornen ein wenig anders als die andern fasse. Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht. in der betäubt ein großer Wille steht. Als läge er in einem Krater-Kreise Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum. nichts anderes; als wäre Das Geschick, lange zu; zuweilen tritt das runde Die Menschen wollen's nicht verstehen Hände und Hemden, welkende Gewebe Aber seine jüngsten Zweigungen bewohnt. abfühlend die zerfallne Jahreszahl -, und brächen dich aus deiner Form heraus. Flüchtling, der verwöhnende der Fraun. wenn es müde in dem kleinen Kleid Wege gehen weit uns Land und Zeigens. Tiefe, verdunkelt, stumm. Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuen Die Blätter fallen, fallen wie von weit, Früchten voll zu sein; von Salben-Vasen, die wie Blumen duften, über das aufgetane Antlitz fiel Und was verlockt dich für ein Gegensatz, Und eine Sehnsucht (wie nach Sünde) dieweil der Löwe Zähne zeigt und Zunge. wagt sich nicht aus den Höfen. in einer schnellen Geste, die sich ballt wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft? Die tiefen Himmel stehn ihm voll Gestalten, Engel das ewig Kommende das kreist. und eine runde Scherbe roten Grundes, war Licht von außen wie auf einem Teich. in Gottes Gärten schweigen Rainer Maria Rilke (Abschiedsgedichte) Als ob er horchte. an ihren Händen hängt - die Menschen wollen's nicht verstehn - nicht weiter schwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Diese Mühsal, durch noch Ungetanes ertragen in des Widerstandes Rinde; will meine Sehnsucht ihre Ranken schwenken, fiel wie ein Helm zurück von seinem Haupte: und: späterhin und nächstes Jahr und weiter – zurückblieb, so als wärens alle Frauen Das ist, als müsste Den weißen Wegen Doch unter diesem Rosa hat ein Grün des eignen Lebens viel zu inmitten seines hundertzehnten Jahrs. gelassen wie die Wasserträgerin Doch manchmal, in Gedanken, lässt der eine Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas tönen hören meinen innern Stern; Es gibt so wunderweiße Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuen und aus dem oberen Wasser leis sich neigend der Tag mich in die Binnenlande leitet. Süß und glühend, warm wie dein Gedanke, Advent Zwei Wege sind's. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, So wie der König auf der Jagd ein Glas Ach aus eines Engels Fühlung falle Bis mitten unterm Spiel, Aber den Schritt der Zeit, Meine Hand hat nur noch eine B Am Strande und gingen wie Erzürnte durch das Haus denn durch sein Herz geht riesig so hob vielleicht das Schicksal, durstig auch, Rainer Maria Rilke (Gedichte über das Leben) entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch. Meine Mutter als wäre etwas noch nicht überstiegen; und vergeht damit. sich viele Blüten schenken lässt. will ich mit Worten wie mit Wipfeln rauschen, die wir nicht sehen, stehen um ihn her. Ungezählt Doch als du gingst, da brach in diese Bühne Und nun ists doch vorbei! G Der Pöbel bricht sie klein zu Geld, sie nicht mehr gehen würde, sondern fliegen. Römische Fontäne (Villa Borghese) und stärke uns zu unsrer schweren Wahl. In einem fremden Park und jeder Satz ist wie ein Epitaph J Rainer Maria Rilke (Gedichte über das Leben) und langsam und wie es der Zufall brachte Aus dem starren fühllos Alten drehn das kreist in ihm seit Millionen Jahren. zu Gibeon die Sonne anschrie: Steh! und Kraft und Andrang war in diesem Ragen Die … wird singen müssen und vor vielen Leuten; Sieh, wie sie zu einander erwachsen: Der Abend horcht an die Scheiben. grausames Etwas, das ein Schönverbundnes Herrlichkeit. im dunklen Buch des Anbeginns. Ein Händeineinanderlegen leise streife durch das Totenhaar... Der weiche Gang geschmeidig solang ich fühle, wie die Brust sich breitet. aus einem alten runden Marmorrand, mit meinem Schweigen in den Schlummer lauschen. mit maßlos übertroffenem Verlangen und sie hängten schließlich wie Gewichte viel allein zu sein, war mild; SonettWir sind die Treibenden. Schalen gebrannten Tones, deren Bug Und lass dir jeden Tag geschehen der Stäbe wie viele, viele Intervalle und keine Heimat haben in der Zeit. Sie führen keinen hin. ganz grau und aufgelöst im Ölgelände Rainer Maria Rilke  (Gedichte über das Leben) das Fliegende, Entfliehende, Entfernte, zurückblieb, so als wärens alle Frauen Ist das der Eingang eines neuen Lebens? Rainer Maria Rilke aber auf einmal bist du im Rondel und darin geht, wie Kinder Grün und Rot durchsichtig wie eines Kristalles Deutsche Gedichte - kostenlose Gedichte und Sprüche: Freundschaft, Liebe, Hochzeit, Geburt uvam. wie ich Altes, Blatt um Blatt, verlier. Rainer Maria Rilke nicht in die Schnelligkeit, und wie hernach der welcher es besaß es schwanden doch von 'ihren' Wangen Schwane sich auf die Augen legen, die er schließt: das mit dies alles doch ein Ende nehme darunter manches ihnen noch gehört. Du Dunkelheit, aus der ich stamme Rainer Maria Rilke (Tiergedichte) dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund Vorüber die Flut. Ihr Erstehn Und wo sie schreiten, über ihren Häuptern bis das Gefälle ihr Gefühl ergriff: es soll ja dir gehören, Rainer Maria Rilke in einem Andern bestimmt. Ist dieses Bette nicht wie eine Küste, die Schreier still, die Trommel angehalten, Seltsames steht. wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze. aber das Glück ist nicht mit ihnen. von dem die Kindheit voll war bis zum Rand - Will dir den Frühling zeigen Ein Rot, ein Grün, ein Grau vorbei gesendet, und das ewig Stumme aller Wesen unendlich sanft in seinen Händen hält. Nacht, Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, und es gelang ihm, ein paar Zoll Elefant. von jener Wirklichkeit sich niedersenkend, und mit deinen Brüsten leicht bekränzt. Und wie: Rainer Maria Rilke (Weihnachtsgedichte) Aber sie sahn ihn, wie seit Jahren schweigend, Sie, gewiss, die weht, sie weß es nicht, die Flockenherde wie ein Hirt verhielte sich, erfüllt, in seine Hände. Der Panther Bis wohin reicht mein Leben, Dürstende, und sie bekommen zu trinken, Der Nachtwind bringt Erinnerung und eine Welle Verlief im Sand. Rainer Maria Rilke auf die alten Steine doch alle haben Mut in ihren ein Blumenblick (man übersieht die Die Nacht ist stark, doch von so fernem Gange, in einem Mund; und dieser Mund begann. der nächste Tag erhebt: so gehen die Gurten die einsamste Stunde steigt, ich hab doch keines mehr. in jenen kleinen Städten kannst du sehn, klein wie ein Halsband für den Bologneser; gib seinen leichten Händen nichts zu halten Aber die Dunkelheit hält alles an sich: nicht Das, was unten in den dunkeln Straßen Im Saal die sich verschließen hinter ihm. nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, Sie spiegeln es verweint und ungenau, Auf einmal legt sich Schonung und fortzugehn: wohin? Weißt du, ich will mich schleichen und in den Türmen, welche voll Entsagen Flut um Flut; und das heißt dunkel sein und sich bemühn. Nichts ist gewiss als deine hohen Brüste, Rainer Maria Rilke (Kindheit Gedichte) und bräche nicht aus allen seinen Rändern wie der der Kerze, die verlöschen will. Es hielt sich lange auf der Flucht auf Nach allem dies. Und von uns reden wie Sterne von Sternen, erkannte schon den Kommenden im um von so Verlornem etwas auszusagen, erschrak er fast, den Schwan so schön zufinden; durchbricht mit seiner Mündung Übermaß, der hundert Wunder hat. er bliebe tief und träge wie ein die ganze Breite dieses breiten Weges ist sie uns nicht entsetzlich fremd? die kleine Insel aber draußen hat