Zur Navigation springen (Drücken Sie Enter). Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie und weitere Mitglieder des EXPReS-Projekts (EXPReS = Expres Production Real-time e-VLBI Service) haben am Mittwoch, dem 21. Die Eröffnungsveranstaltung schloss eine Reihe von Vorträgen ein, von Anton Zensus, Huib van Langevelde und Jean-Luc Dorel von der Generaldirektion "Informationsgesellschaft und Medien" der Europäischen Kommission (DG-INFSO). Doch der Preis ist hoch. Auch wenn Wielebinski seine erfolglose Observation eher spaßeshalber durchführte, katalogisierte das Seti-Institut in Kalifornien (Seti = Suche nach außerirdischer Intelligenz) seinen kleinen Lauschangriff offiziell als Seti-Operation – sehr zum Unwillen einiger Kollegen in Effelsberg. Dank Radiowellen, die sich im Vakuum des Weltalls ungestört ausbreiten, rücken sogar vermeintlich unsichtbare Objekte ins Sichtfeld – zum Beispiel Schwarze Löcher , kalte Gas- und Staubwolken, aber auch Sternentstehungsgebiete, Radiogalaxien und Quasare. Tatsächlich bevorzugen Radioastronomen abgelegene Landstriche, weil dort irdische Radiosender weniger dazwischen funken. Tatsächlich erfolgte die während der Veranstaltung angesetzte Demonstrationsbeobachtung nach entsprechender Information auf eine Kandidatenquelle für ein Schwarzes Loch, die sich in einem Strahlungsausbruch befand. Eines von vielen Highlights: die Entdeckung von Wasser in riesiger Entfernung. Das 100-m-Teleskop verdoppelt nahezu die Gesamtempfindlichkeit des e-VLBI-Netzwerks; dadurch wird der Nachweis auch sehr schwacher Quellen in kosmologischen Entfernungen möglich. 29 Jahre lang konnte es diesen Superlativ für sich beanspruchen. Auch nach 40 Jahren ist die Effelsberger Antenne ganz dicht dran an den Grundfragen der Physik. Bereits 1973 nahm die 100-Meter-Antenne erstmals an diesem Verbund teil und vernetzte sich weltweit mit anderen Radioteleskopen. November 2008 am Standort des Teleskops bei Bad Münstereifel-Effelsberg den Beginn der e-VLBI-Beobachtungen mit dem 100-m-Radioteleskop gefeiert. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/104290692. Europas größtes Radioteleskop ist besser denn je. Das ermöglicht die Observation des gesamten Himmels über dem irdischen Horizont. © 2003-2020, Max-Planck-Gesellschaft, München. Und er fügt hinzu: "Wenn ein kurzlebiges astronomisches Ereignis wie z.B. 100-m-Teleskop Effelsberg im weltweiten Netzwerk von Radioteleskopen. Den Gedanken, Effelsberg könnte angesichts der neuen Armada hocheffektiver Radioteleskope in absehbarer Zeit die Segel streichen, hält Michael Kramer für abwegig. Wie alle Radioteleskope sammelt und bündelt die Effelsberger Antenne einfallende Radiostrahlung in einem Brennpunkt. „Zum ersten Mal in der Geschichte der Radioastronomie wollen wir den kompletten Nordhimmel mit gleicher Empfindlichkeit nach Pulsaren durchmustern und katalogisieren. Die zusammen geschalteten Teleskope konnten gemeinsam eine sehr viel bessere Beobachtungsgenauigkeit erzielen. Satellitenbild: Blue Marble Next Generation., im Rahmen des NASA-"Visible Earth"-Programms (visibleearth.nasa.gov). von speziellen Himmelsobjekten kommenden Radiofrequenzstrahlung. "Wir hoffen insbesondere darauf, solche Objekte untersuchen zu können, die plötzliche Helligkeitsschwankungen im Zerntralbereich zeigen, was auf die Wirkung von sehr massereichen Schwarzen Löchern schließen läßt.". Am 12. Europas leistungsfähigstes Radioteleskop; Öffnungszeiten Infopavillion Radioteleskop Effelsberg. In Effelsberg, einem Dorf bei Bad Münstereifel wurde nach drei Jahren Bauzeit das 100 Meter große Teleskop auf die Beine gestellt. Dies ist bislang noch keinem geglückt. Zwei Stunden lang lauschte er auf einer Frequenz von 1420 Megahertz nach künstlichen Radiosignalen. Dieser Logik folgten bereits 1966 die Astronomen des neu gegründeten Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn. Das EXPReS-Programm entwickelt e-VLBI weiter, um die bisherige Praxis von VLBI-Beobachtungen mit der Datenspeicherung auf Festplatten mit hoher Speicherkapazität und den (postalischen) Versand dieser Festplatten zum Zentralrechner zu ersetzen. Einzigartig war auch ein Suchlauf, der Ende der 1970er Jahre fast unbemerkt stattfand. Jahresberichte in den Mitt. „Das Radioteleskop hat zwei Generationen von Astronomen gedient und führte zu tausenden von wissenschaftlichen Veröffentlichungen“, resümiert der ehemalige Direktor Richard Wielebinski. November 2008 wird die Einbeziehung des größten und empfindlichsten Radioteleskops Europas in den elektronischen Verbund des europäischen Radioteleskop- Netzwerks EVN gefeiert. Bereits seit April diesen Jahres hat das Radioteleskop Effelsberg an zahlreichen wissenschaftlichen Beobachtungen im e-VLBI-Verbund teilgenommen. Damit ist auch eine unmittelbare Erforschung plötzlich auftauchender astronomischer Ereignisse, so genannter "targets of opportunity", in Reichweite. Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn. Es ist ein Projekt der Superlative: Mit einem Durchmesser von einem halben Kilometer ist in China das größte Radioteleskop der Welt fertiggestellt worden. Das 2009 gegründete Forscherteam „Radioastronomische Fundamentalphysik“ konnte erstmals den relativistischen Effekt der geodätischen Präzession bestätigen – sowohl außerhalb des Sonnensystems als auch in starken Gravitationsfeldern. © Bild erstellt von Paul Boven (JIVE). Eingebettet in ein pittoreskes Tal thront die große weiße Parabolantennen derart würdevoll, dass der Verdacht nahe liegt, die Wahl ihres Standortes hätte allein das traumhafte Panorama bedingt. Heute sei das Effelsberger Radioteleskop leistungsfähiger denn je, behauptet Institutsdirektor Michael Kramer: „Es ist immer noch das größte Teleskop in Europa und nur ein paar Meter kleiner als das Green-Bank-Teleskop in den USA. Das elektronisch verbundene "Very Long Baseline Interferometer" (e-VLBI) wird auf der Grundlage von Hochgeschwindigkeits-Datenleitungen erreicht, mit denen einige der größten und leistungsfähigsten Radioteleskope der Erde buchstäblich in Echtzeit miteinander verbunden werden können. Sie erreichen einen virtuellen Schüssel-Durchmesser von mehreren tausend Kilometern. Größtes Radioteleskop der Welt bis zum Jahr 2000. … Lise-Meitner-Forschungsgruppe (2019 - 2024). Mai 1971 wurde das damals weltgrößte vollbewegliche Radioteleskop eingeweiht. 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