Dabei warnen die Expressionisten häufig vor den Folgen der Industrialisierung, wie der Degradierung der Menschen zu Maschinen und der Verlust der Individualität durch Automatisierungsprozesse. Alfred Lichtenstein, „Die Stadt“ Die total negative Sicht auf eine irre, halbtote Welt ohne Sympathie und Hoffnung Es gibt in diesem Gedicht keine Harmonie mehr zwischen Himmel und Erde (Stadt), alles sieht nach Alter und Verfall aus. Das 79 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Zu bekommen ist es zum Beispiel hier. Einmal im Leben - das Außergewöhnliche wagen. 08: Wenn ich dich endlich, o Geliebte, fände... 09: Ein Haufen um ihn staunt und grinst voll Spott. Mir ist, als ob mein Körper die ganze Erde wär. Die nachfolgende zweite Strophe beschreibt die Rolle der Tiere in der Großstadt. Ich breite meine Augen wie Silberflügel aus. Lichtenstein war Sohn eines Fabrikanten, lebte in Berlin und machte 1909 dort sein Abitur. Die abschließend letzte Strophe beginnt mit dem Spiel „Blindekuh“, welches von drei Kindern gespielt wird (V. 10). Wenn ich dich endlich, o Geliebte, fände ... Ein Haufen um ihn staunt und grinst voll Spott. ... Alfred Lichtenstein, 1913 Aus der Sammlung Die Dämmerung : Vorheriges Gedicht von Lichtenstein Nächster Text von Lichtenstein Gefällt Dir das Gedicht von Lichtenstein? Ärger über große Geister - manchmal ist er nützlich! Kurz vor dem schriftlichen Abitur oder auch normalen Klausuren ist noch mal Endspurt angesagt. Ausgabe 4: Du hast keine Chance - mach das Beste draus! Die Stadt glimmt auf: Die tausend Laternen wehn umher. Yourfirm - Die Adresse für Fach- und Führungskräfte auf der Suche nach Jobs im Mittelstan Ludwig Meidner: Betrunkene Stadt (1915) Gedicht: Die Stadt (1913) Autor: Alfred Lichtenstein Epoche: Expressionismus Strophen: 4, Verse: 12 Verse pro Strophe: 1-3, 2-3, 3-3, 4-3. Der Himmel, der stellvertretend für die Natur ist, wird als Vogel ästhetisiert, dessen Farbe weiß man mit Sauberkeit und Unschuld assoziiert. "Zucht und Ordnung" auf Klassenfahrten trainieren? Abiturrede über die Grenzen der "Fachleute", Anstoßtext: "Die gläserne Decke oder der Kampf mit Nachwuchskünstlern". Das Gedicht "Die Stadt" (1913) von Alfred Lichtenstein aus der Zeit des Expressionismus, handelt von dem monotonen und eingeengten Großstadtleben. Ausgabe 5: Gönn dir was - schreib Tagebuch! Typisch für Lichtenstein selbst sind die perspektivischen Verzerrungen, wie die Makroskopie5 der Kinder in Vers 10 und die teilweise grotesk6 anmutende Beschreibungen des Sprechers. 06: An scharfen Ecken quietschen ihre Häute. Unter all jenen Dingen, wie Naturverschmutzung, Gruppenzwang und Individualitätsverlust haben die Großstadtbewohner zu leiden. Die Gedichte „Nebel“ sind weitere Werke des Autors Alfred Lichtenstein. Das expressionistische Gedicht „Die Stadt“ von Alfred Lichtenstein aus dem Jahre 1913 thematisiert die Großstadt, es besteht aus 4 Strophen mit jeweils 3 Versen, welche ein verschränktes Reimschema (abc abc) aufweisen. Theaterstücken, Was man zu Beginn einer Szenenanalyse klären muss, Thesen-Check: Offene und geschlossene Form, Geschichtlicher Hintergrund von Schillers "Wilhelm Tell", Akt II, Szene 1: Beispiel für "Lesehilfen", Trümmerliteratur - Jünger, Im Grase und Eich, Intentur, Deutschunterricht für Schüler, nicht für Germanisten, No "broken window" - Schule soll schöner werden. Die dritte Strophe zeigt eigentlich menschliches Leiden, das wird aber überlagert von der unmenschlichen Reaktion der anderen. Um den „Irren“ versammeln sich andere Mitbewohner der Stadt, welche den Irren verspotten und als Spekulationsobjekt betrachten (V. 9). Der Übermensch bricht mit der Gesellschaft, überwindet sich selbst und schafft neue Werte. Wir zeigen, wie sich hier eine expressionistische Haltung ausbreitet. Soll Schule Schüler in ihr eigenes Leben abholen? einheitlich (im Gegensatz zu individuell), Personifikation: Bei der Personifikation wird ein lebloser oder ein abstrakter Begriff, oder aber auch ein Tier, „vermenschlicht“. Nach dem Abitur begann er ein Studium zur Rechtswissenschaft in Berlin, später in Erlangen. Lernvideos - zum Beispiel zur Interpretation von Gedichten. Sollen Störungen u.ä. Motte, die auf letzten Häusern kroch. Leserbrief schreiben: Was tun, wenn man keine Ahnung hat? Wir zeigen, wie sich hier eine expressionistische Haltung ausbreitet. So wird in der dritten Strophe ein „Irrer“ geschildert, welcher auf der Straße lautstark nach einer Geliebten jammert (V. 7f). Personifikationen treten. Alfred Lichtenstein Die Verse des Alfred Lichtenstein Text Editionsbericht Werkverzeichnis Literatur Literatur: "1913" » » » Texte zur George-Rezeption . Du wirfst mich mit Laternen wie mit Kletten. vergleichen, weil Himmel und Gott zwar noch eine Rolle spielen, aber keine positive mehr. Dabei neigte er auch dazu andere zeitgenössische Dichter wie Georg Heym, Gottfried Benn und Jakob van Hoddis zu karikieren und über sie zu spotten, indem er sie in seinen Gedichten als Phantasiefiguren auftreten ließ. Schüler debattieren - ein Schritt in die richtige Richtung? 04: Griesgrämig glotzt ein dünner Droschkenschimmel. Thematisch, sowie Zeitlich ist das Gedicht dem Expressionismus zuzuordnen. Die Industrialisierung führte dazu, dass Fabriken entstanden, um verschiedene Güter in industrieller Massenfertigung herzustellen. Stilmittel Auffällig ist die differenzierte Wortwahl, vorwiegend benutzte Stilmittel sind Metaphern, Perso- Weitere Informationen zur Epoche des lyrischen Expressionismus. Ein weißer Vogel ist der große Himmel. Die Stadt - Gedicht von Alfred Lichtenstein: 'Ein weißer Vogel ist der große Himmel. / Hart unter ihn geduckt stiert eine Stadt. Zum Autor des Gedichtes „Die Stadt“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de keine weiteren Gedichte vor. / An scharfen Ecken quietschen ihre Häute. Einfach mal ausprobieren. So lesen wir in Jeremia 13, 17, dass Gott über das Unglück seines Volkes weint. Nach meinem ersten Leseverständnis stellt Lichtenstein die stark vorangeschrittene Selbstendfremdung des Stadtbewohners dar. Das Gedicht von Lichtenstein "Die Stadt" kann man gut mit Hofmannsthals "Siehst du die Stadt?" 01; Ein weißer Vogel ist der große Himmel. Die Tiere, welche auch hier wieder, wie der Himmel im ersten Vers, als Stellvertreter für die Natur fungieren könnten, werden vernachlässigt bzw. Der Lackschuh. Diese Strophe sagt einiges von dem Umgang von den Menschen mit den Tieren aus. Die Wege werden müde. Orientierungstage, Erörterung, materialgestützt, Thema "Sprache" - Tipps, Hilfen und Materialien, De Saussure und die Entstehung von Wörtern, Poetry Slam - Beispiel aus dem Nichts heraus, Materialien zu eigenem Artikel verarbeiten, Den Rhythmus von Gedichten schnell erkennen. Die Epoche des Expressionismus besteht aus einer Künstlergeneration zwischen den Weltkriegen, die sich dem nationalistischen, bürgerlichen und wilhelminischen Denken ihrer Zeit abwandten. Der Beobachter beschreibt im ersten Vers den Himmel, der einem weißen Vogel gleicht, während unter diesem Himmel eine Stadt liegt. Kennzeichen der Romantik - wie merkt man sich die "intelligent"? B. in dem Gedicht Abschied. Als er dann 1913 seine Promotion als Doktor in Rechtswissenschaften abschließt, erscheint auch seine bedeutendste Gedichtsammlung Die Dämmerung. Hörbuch mit Barbara Wittmann und Detlef Bierstedt mit Musik von und mit Aki Takase und Michael Griener. Die enge Welt wird weit. Dadurch, dass die Kinder als „drei kleine Menschen“ umschrieben werden, wird unterstrichen, dass mit diesem Spiel die Gesellschaft karikiert wird. Wenn schon die Tage auf die Türme fielen, Dem entgegen steht die Stadt, welche „glotzt“ (V. 2) und dessen Häuser alt, hässlich und marode sind (V. 3). Die Stadt. grotesk: absonderlich, verzerrt; phantastisch, lächerlich, absurd. Zudem gab es noch ein Stände-Denken in der Gesellschaft, bei dem sich Macht und Produktionsmittel bei den Großunternehmen bündelten. Das Gedicht beginnt in der ersten Strophe mit einer Gegenüberstellung von Natur und Stadt. In den gesellschaftskritischen Werken der Expressionisten wurden Themen wie Wahnsinn, Tod, Umwelt, Krieg, Verfall der Gesellschaft und die infolge der Industrialisierung entstandenen Großstadtprobleme behandelt. Ein weißer Vogel ist der große Himmel. B. in dem Gedicht Die Dämmerung). Der vorletzte Vers (V. 11), in der der Nachmittag seine „grauen Puderhände“ auf die Stadt legt, könnte auf die starke industrielle Verschmutzung infolge der Industrialisierung anspielen.